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Fit Monday #2

Montag, 24. März 2014 / 3 Kommentare


Ich möchte euch heute wieder ein Bisschen was über den Verlauf meines Trainings erzählen.
Letzte Woche war ich zum Gesundheitscheck, ich möchte euch mal einige da erhobene Eckdaten zeigen:

Gewicht: 60,7 kg
Größe: 1,71m

Grundumsatz: 1434 kcal 

Grundumsatz ist das, was ich an einem Tag verbrauche, ohne, dass ich mich besonders anstrenge. Das Rennen zur Bahn, die körperliche Arbeit im Job und Sport sind da also noch gar nicht verwertet. Der Grundumsatz ist quasi das, was ich pro Tag verbrauche, auch wenn ich mich nur minimal bewege.

Knochenmasse: 2,4 kg
Muskelmasse: 44,9 kg
Fettmasse: 22,2% (sprich es wären 13,5  kg)
Wassergehalt: 57,8%

Meine Fettmasse erscheint ganz annehmbar denke ich, leider konzentriert sich das Fett an sehr unschönen Stellen. Der Bauch ist meine absolute Problemzone und da möchte ich ran. Dass es keine punktuelle Fettreduktion gibt, dürfte mittlerweile allen bekannt sein, also muss ich ans Gesamtkörperfett heran.

Hier seht ihr einmal Bilder, die einen Eindruck davon geben sollen, welche Statur man bei welchem fettwert ungefähr zu erwarten hat.
 
Quelle: NerdFitness
Ich möchte kein Gewicht verlieren, denn ich finde knapp 61kg bei meiner Größe völlig in Ordnung, ich möchte Fett verlieren.

Ich denke eine gesunde Mischung aus Sport (Kraftsport, mehr Muskelmasse =  mehr Fettverbrennung, und Ausdauersport (ich möchte eine bessere Kondition erlangen) und Ernährung sind das Geheimrezept dafür.

Letzten Montag trainierte ich meinen normalen Trainingsplan, am Mittwoch nahm ich an einem Bodyshapekurs teil (Leute, diese schnellen Choreos die da zur Erwärmung gemacht werden, absolut nichts für mich, meinen Körper in dem Tempo koordiniert zu bekommen - einfach unmöglich) und am Freitag war wieder mein regulärer Trainingsplan an der Reihe.

An meiner Ernährung muss ich noch arbeiten, ich liebe Essen und grade zur Osterzeit wo die Milkalöffeleier wieder überall parat stehen, fällt es mir besonders schwer nein zu sagen und auch mal auf Süßigkeiten zu verzichten.

Demnächst möchte ich euch noch meine Sportklamotten inkl. meiner Schuhe (nein keine Nikes) genauer zeigen, vielleicht auch mal das ein oder andere Rezept (dabei geht es nicht primär um Low-Carb, Fettfrei oder was auch immer, sondern darum, dass es möglichst frisch und selbstgekocht ist).

Wie siehts bei euch aus, seid ihr dabei fit zu werden oder habt ihr den Plan schon wieder an den Nagel gehängt?
Gibt es Dinge, die euch besonders interessieren, über die ihr gern mehr wüsstet?



Ich werfe einen Blick auf...

Freitag, 13. September 2013 / 0 Kommentare


...HelloFresh




Was das ist? Manche Woche meine absolute Rettung – Faulheit, lange Arbeitszeiten, ein fehlender PKW. Das Einkaufen und das Nachdenken darüber, was gekocht werden kann sind für mich wirklich anstrengend.
Meine Situation:
Aber der Reihe nach. Ich bin Neuberlinerin und nach langer Beziehung endlich mit meinem freund zusammen gezogen. Wir arbeiten beide voll, er tendenziell noch mehr als ich (was ich als Zahntechnikerin für fast unmöglich hielt).
Warmes Mittagessen gibt es dann, wenn man sich teuer was kaufen geht oder wenn was vom Vorabend über ist.
Ich koche nicht gern und ich bin furchtbar unkreativ – trotzdem tue ich es so oft es geht, denn ich möchte gern mit meinem Männe zusammen Abendbrot essen und das am liebsten warm.
Nachdem ich auf vielen Blogs angefixt wurde dachte ich, dass Hello Fresh eine Option für mich sein könnte.

Das Konzept:

HelloFresh ist ein Unternehmen, dass Rezepte zusammen stellt, die Zutaten dafür besorgt und die alles portionsgerecht nach Hause liefert.

Es wird auf einen extra hohen Anteil an Bio-Produkten geachtet, darauf dass immer alles frisch ist und jede Mahlzeit zwischen 500 und 700 kcal hat und ausgewogen ist.

Ich persönlich habe Schwierigkeiten mich vernünftig zu ernähren - HelloFresh ist mir da eine große Hilfe, denn es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Also auch der Salat den ich gern und oft verschmähe, auch die Zutaten, die ich sonst nie essen würde...

Die Boxen:

Man kann wählen zwischen 3 oder 5 Mahlzeiten Boxen für 2 oder 4 Personen. Außerdem gibt es eine Veggibox (auch 3 oder 5 Mahlzeiten für 2 oder 4 Personen). Man kann die Boxen einzeln oder im Abo beziehen. Eine Obstbox und die Sarah Wiener Box (sie ist Starköchin) gibt es auch noch.
Die Auswahl an sich ist also überschaubar – eine 3 Mahlzeiten Box für 2 Personen kostet im Abo 39€, 5 Mahlzeiten kosten 49€.

Ich habe nun schon zweimal eine 5 Mahlzeiten Box für zwei Personen bestellt. Gewählt habe ich dafür das Abo, denn dann kann man einen Gutschein (siehe weiter unten) nutzen.

Das Abo:

Ihr könnt entscheiden ob ihr jede Woche, jede zweite oder nur einmal im Monat eine Box haben wollt. Auf der Homepage von Hello Fresh könnt ihr unter eurem Kundenlogin entsprechend eintragen wann ihr eine Box haben mögt.

Die Lieferung:

Geliefert wird Dienstag Abend oder Mittwoch Vormittag – das finde ich wirklich toll, denn so kann man entsprechend planen, wann und ob man daheim sein wird.
Die Lieferung erfolgt gekühlt – zumindest in Berlin ist die Box ganz kalt wenn sie ankommt, weswegen ich davon ausgehe, dass wirklich ein Kühltransporter kommt (nachschauen habe ich übrigens noch nie geschafft, weil ich jedes mal erst die Box auffetzen muss – Neugierde und so).


Die Box:

Grundsätzliche Dinge wie Salz, Pfeffer, Öl, Essig, Gemüsebrühe und Butter sollte man zu Hause haben, wenn man mit der Hello Fresh Box kochen möchte – aber ich schätze, dass das fast bei jedem der Fall sein sollte.


Die Zutaten kommen fast immer genau abgemessen, manchmal ist es etwas zu viel, da man bestimmte Produkte nicht kleiner abgepackt bekommt (ganzer Broccoli, Mascarponecreme z.B.).
Oftmals kann ich die Produkte anderweitig noch aufbrauchen – man hat also nicht zu viel, was man wegwirft (ist mir sehr wichtig, man sollte versuchen bewusster mit Lebensmitteln umzugehen).
Das Verpackungsmaterial was anfällt ist meistens recyclebar, dennoch fällt natürlich auf, dass es an ein oder anderer Stelle ein wenig mehr ist als gewöhnlich, da die Portionen teilweise eben wirklich in Kleinstmengen abgepackt werden.

Es gibt für die Kühlmaterialien ein Recycleprogramm (alle 5 Wochen kann man das Material zurückschicken) – in Berlin wird direkt geleifert, es entsteht also kein solcher Müll. Ich schätze in kleineren Städten wird die Box per Post gesendet und entsprechend mit Kühlmaterial versehen.
Die Rezepte sind kein Fast-Food – es wird richtig gekocht, inklusive schnippeln und aufpassen, dass nichts anbrennt.

Die Gerichte zuzubereiten dauert meistens zwischen 20 und 40 Minuten – ich nehme mir aber auch gern ein bisschen mehr Zeit um dann noch alles fein anzurichten und das Kochen ein bisschen zu zelebrieren.

Bisher war ich von der Auswahl der Gerichte immer sehr angetan. Bei mir herrscht das Prinzip „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!“. Meine Kochkünste beschränken sich auf einfache Dinge und ich bin wenig experimentierfreudig was Essen angeht (ich komme auch besser wenn ich aufzähle was ich esse, als wenn ich versuchen würde zu erklären, was ich nicht esse).
Diese Box bringt mich dazu endlich auch mal zu kosten, was ich sonst nicht gegessen hätte, Pfifferlinge, Tunfisch, Pistazien in der Gnoccisoße. Und wisst ihr was? Es hat mir bisher jedes mal wirklich sehr gut geschmeckt.

Außerdem positiv – ich bin noch jedes Mal satt geworden. Oftmals blieb eine kleine Portion für den nächsten Tag übrig (und mein Freund ist ein wirklich guter Esser)
Hier seht ihr mal die Bilder zu 4 Gerichten (5. Habe ich vergessen zu fotografieren) meiner letzten Box:


Freunde werben Freunde System:

Hello Fresh bietet ein tolles Werbungssystem an – seid ihr Hello Fresh Kunde bekommt ihr einen Code. Diesen könnt ihr euren Freunden oder Lesern ;) geben, sollten sie eine Box (funktioniert nur für das Abo, also mindestens 2 Boxen) bestellen wollen. Vom ersten Boxenpreis werden dann 20€ abgezogen.
Man selbst als „Werbender“ bekommt eine Gutschrift über 12€.
Ich finde das toll, auch ich habe den 20€ Gutschein genutzt, als ich meine erste Box bestellte.

Solltet ihr von meinem Bericht begeistert sein und auch testen wollen, dann würde ich mich freuen, wenn ihr meinen Code verwenden würdet:

LVRFER

Fazit:

HelloFresh ist toll – vor allem für Leute, die kaum Erfahrung mit dem Kochen haben, recht einfallslos sind, wenig Zeit haben um einkaufen zu gehen oder schlicht und einfach keine Lust auf Stress aber auf Überraschungen haben.

Ich bleibe bei Hello Fresh, nicht jede Woche, nicht jede zweite, aber jede dritte oder vierte.
Runtergerechnet auf die Mahlzeiten zahlt man nicht einmal 5€ pro Person, was ich völlig in Ordnung finde – vor allem wenn ich bedenke wie unkompliziert diese Box die Kocherei macht.

PSSST: Ich hätte es ja nie geglaubt, aber die Veggie Gerichte sind richtig mega klasse und ich steige vielleicht nochmal auf eine Veggie Box um.

Habt ihr HelloFresh schon getestet? Oder eine andere Kochbox, was haltet ihr von solchen Boxen?